Der Ursprung der Fleischerei Amon geht weit bis ins Hochmittelalter zurück.

Die Ammons entstammen einem der ältesten deutschen Adelsgeschlechter und werden 880 nach Christus im bayrischen Uradelsarchiv genannt.

Die österreichische Linie der Amon ? sie schrieben sich nur mehr mit einem „m” ? stammt aus Kehlheim in Bayern, wo ein Amon Rat der Stadt war und 1413 vom deutschen Kaiser Sigismund der Reichsadel zuerkannt wurde.

Ludwig Amon, der Urgroßvater des heutigen Besitzers, betrieb gemeinsam mit Gattin Leopoldine ein Gasthaus mit Landwirtschaft. Sein Lohn Josef, geb. 1899, lernte ab 1915 bei Anton Kaufmann, Fleischermeister in Langenlois, das Fleischhackerhandwerk.

Im Herbst 1925 übernahm er den Betrieb seines Cousins Matheus Amon in Stiefern.

Mit 1.1.1950 pachtete Josef Amon sen. die Fleischerei seines Cousins Matheus Amon in Krems, Wiener Straße 6 ? das heutige Stammhaus der Amons. 1955 heiratete Josef Amon jun. Annemarie Hauer, eine Zimmermeisterstochter aus Langenlois.

Am 11. Juni 1956 übernahmen diese beiden den Pachtbetrieb des Vaters. Annemarie Amon gebar zwei Söhne ? Josef, geb. 1957, und Helmut, geb. 1959. Nach Kauf des Hauses 1966 erfolgte in den Jahren danach ein steter Umbau. Sohn Helmut erlernte das väterliche Handwerk ab 1976 bei der Firma Ellegast in Amstetten.

Er trat am 20. Oktober 1980 in den elterlichen Betrieb ein und legte im November 1982 die Meisterprüfung in St. Pölten mit ausgezeichnetem Erfolg ab. 1987 heiratete Helmut Amon die Gastwirtstochter Ulrike Jell aus Krems und übernahm mit ihr ein Jahr später die elterliche Fleischerei.

1989 wurde Sohn Helmut, die 5. Generation der Fleischerdynastie, geboren. 1990 übernahmen sie auch den elterlichen Gasthof.

Heute präsentiert sich der Fleischerbetrieb den modernsten Anforderungen der Technik und Hygiene entsprechend und ist weithin für seine hervorragende Qualität bekannt.

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